Der Verein gegen Rechtsmissbrauch ist eine in Deutschland einzigartige Initiative für Justizgeschädigte und alle, die sich für ein faires Justizsystem einsetzen.
Der VgR versteht sich als Ansprechpartner für Justizgeschädigte und Justizopfer. Wir möchten Menschen miteinander vernetzen, Erfahrungswissen bündeln und Orientierung geben.
Unser Verein ist überparteilich und orientiert sich an den Grundwerten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Sammeln und Veröffentlichen von Informationen über gesellschaftlich, rechtlich oder verwaltungsbezogen relevante Themen. Organisation von Veranstaltungen, Diskussionsforen und Bildungsformaten.
Unterstützung von Menschen in gerichtlichen oder behördlichen Verfahren durch Prozessbeobachtung, Erläuterung von Abläufen und Entscheidungen sowie Hilfestellung beim Verstehen rechtlicher Zusammenhänge.
Gerichtsverfahren gehören zu den sensibelsten Bereichen eines demokratischen Rechtsstaates. Umso wichtiger ist es, dass Prozesse fair, transparent und nachvollziehbar geführt werden.
„Die Frage, die Sie umtreibt, ist vermutlich: Wer kontrolliert eigentlich die Gerichte? Nach dem Staatsaufbau, den wir kennengelernt haben, kann sich die dritte Gewalt im Prinzip nur selbst kontrollieren."Prof. Dr. Martin Schwab — Grußwort zur Mitgliederversammlung 2020
Prof. Schwab beschäftigt sich im Rahmen seines Forschungsprojekts „Watch The Court" mit Urteilen, die so nie hätten ergehen dürfen, und beleuchtet Arbeitsergebnisse der deutschen Justiz, die in der Fachpresse keine Beachtung finden.
Der Verein gegen Rechtsmissbrauch e.V. geht auf die Initiativen von Trieflinger zurück, der erkannte, dass Justizgeschädigte in Deutschland eine organisierte Stimme brauchen. Was als persönliches Engagement begann, entwickelte sich zu einem eingetragenen Verein mit Sitz in Frankfurt am Main.
Der VgR hat sich der Förderung des demokratischen Staatswesens und des bürgerschaftlichen Engagements verschrieben. Ziel ist es, politische Entscheidungsträger auf gesetzliche und rechtliche Unstimmigkeiten hinzuweisen und Bürger zu aktivieren, sich für den Rechtsstaat einzusetzen.
Der Vorstand des VgR besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister/Kassierer, dem Schriftführer sowie bis zu drei weiteren Vorstandsmitgliedern. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
Die Aufgabenstellung des Vereins hat sich durch die sich verändernden Gegebenheiten in der Justiz und durch Gesetzesänderungen stetig angepasst. Eine klare Aufgabenteilung im Vorstandsteam wurde erforderlich, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
1. Vorsitzende: Christine Kern
Wichtiger Hinweis: Der VgR bietet keine Rechtsberatung an. Der Erfahrungsaustausch unter Betroffenen hat sich jedoch als äußerst hilfreich erwiesen und ist ein zentraler Bestandteil unserer Vereinsarbeit.
Im Justizspiegel-Podcast wurde ein ausführliches Interview mit der Vorsitzenden des VgR in Frankfurt geführt. Der Podcast gibt Einblicke in die Arbeit des Vereins und die Herausforderungen im deutschen Justizsystem.
Der VgR sammelt und dokumentiert Urteile, die für die Arbeit des Vereins und das Verständnis der Rechtsprechung von besonderer Bedeutung sind:
Diese Sammlung wird fortlaufend ergänzt. Wenn Sie ein relevantes Urteil kennen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Der VgR dokumentiert Fälle von Rechtsmissbrauch und Justizskandale in Deutschland. Transparenz ist der erste Schritt zur Veränderung – nur wenn Missstände öffentlich sichtbar werden, kann Druck für Reformen entstehen.
Betroffene und Zeugen von Justizskandalen sind eingeladen, ihre Fälle mit uns zu teilen. Gemeinsam machen wir Fehlentwicklungen sichtbar und setzen uns für eine gerechte Justiz ein.
Der VgR organisiert regelmäßig Video-Veranstaltungen und Präsenz-Veranstaltungen für Mitglieder und Interessierte. Hier informieren wir über Termine, Themen und Möglichkeiten zur Teilnahme.
Aktuelle Termine werden demnächst bekanntgegeben.
Justizopfer und Justizgeschädigte sind in Deutschland häufig nicht organisiert und stehen mit ihren Problemen oft allein da. Der VgR bietet eine Plattform, die Betroffene miteinander verbindet, den Austausch fördert und gemeinsame Interessen bündelt.
Besonders willkommen sind auch Anwaltskanzleien, Mitarbeitende juristischer Einrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter juristischer Fakultäten.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und werden Sie Teil unseres Vereins.
Die Satzung wurde am 15.03.2026 von der Mitgliederversammlung beschlossen. Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.