Für Rechtsstaat. Gegen Missbrauch.
MITGLIED WERDENHerzlich willkommen auf der Website des Vereins gegen Rechtsmissbrauch e.V. (VgR). Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und an den Zielen unseres Vereins.
Der Verein gegen Rechtsmissbrauch ist eine in Deutschland einzigartige Initiative. Unser Ziel ist es, auf Missstände im Bereich der Rechtsanwendung und der Justiz aufmerksam zu machen, Betroffene zu unterstützen und sich für eine umfassende Reform des Justizsystems einzusetzen.
Viele Menschen sehen sich im Zusammenhang mit gerichtlichen Entscheidungen, behördlichen Verfahren oder strafrechtlichen Maßnahmen mit erheblichen Belastungen, finanziellen Hürden und schwierigen persönlichen Folgen konfrontiert. Nicht selten fehlt es an Anlaufstellen, die unabhängig, verständlich und solidarisch helfen.
Der VgR versteht sich als Ansprechpartner für Justizgeschädigte und Justizopfer. Wir möchten Menschen miteinander vernetzen, Erfahrungswissen bündeln und Orientierung geben, wenn der Weg zur Durchsetzung berechtigter Anliegen schwierig geworden ist.
Unser Verein ist überparteilich und orientiert sich an den Grundwerten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir setzen uns für Rechtssicherheit, Transparenz, Fairness und einen verantwortungsvollen Umgang mit staatlicher Macht ein.
Eigene Aktivitäten zur rechtlichen Aufklärung, Sammeln und Veröffentlichen von Informationen über gesellschaftlich relevante Themen.
Begleitung und Unterstützung von Menschen in gerichtlichen oder behördlichen Verfahren durch Prozessbeobachtung.
Bündelung von Erfahrungswissen und Vernetzung von Betroffenen für gemeinsames Handeln.
Gerichtsverfahren gehören zu den sensibelsten Bereichen eines demokratischen Rechtsstaates. Hier wird über Existenzen entschieden – über Freiheit, berufliche Zukunft, gesellschaftliche Reputation, Familien und oft über das gesamte weitere Leben eines Menschen.
Der Verein gegen Rechtsmissbrauch e.V. sucht engagierte Prozessbeobachterinnen und Prozessbeobachter, die Gerichtsverhandlungen aufmerksam begleiten und dokumentieren.
Öffentlichkeit schafft Transparenz. Transparenz schafft Vertrauen. Vertrauen stärkt den Rechtsstaat.
„Die Frage, die Sie umtreibt, ist vermutlich: Wer kontrolliert eigentlich die Gerichte? Nach dem Staatsaufbau, den wir kennengelernt haben, kann sich die dritte Gewalt im Prinzip nur selbst kontrollieren."
„Ich nehme jeden Fall, der mir zugetragen wird und in dem ich nach eigener Prüfung eine gerichtliche Fehlleistung feststellen kann, sehr ernst — ich nehme solche Fälle als Zeichen für die Notwendigkeit, die Mechanismen interner Qualitätssicherung innerhalb der Justiz neu auszumessen."
Der Verein gegen Rechtsmissbrauch e.V. geht auf die Initiativen von Trieflinger zurück, der erkannte, dass Justizgeschädigte in Deutschland eine organisierte Stimme brauchen. Was als persönliches Engagement begann, entwickelte sich zu einem eingetragenen Verein mit Sitz in Frankfurt am Main.
Der VgR hat sich der Förderung des demokratischen Staatswesens und des bürgerschaftlichen Engagements verschrieben. Ziel ist es, politische Entscheidungsträger auf gesetzliche und rechtliche Unstimmigkeiten hinzuweisen und Bürger zu aktivieren, sich für den Rechtsstaat einzusetzen.
Der Vorstand des VgR besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister/Kassierer, dem Schriftführer sowie bis zu drei weiteren Vorstandsmitgliedern. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
Die Aufgabenstellung des Vereins hat sich durch die sich verändernden Gegebenheiten in der Justiz und durch Gesetzesänderungen stetig angepasst. Eine klare Aufgabenteilung im Vorstandsteam wurde erforderlich, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
1. Vorsitzende: Christine Kern
Wichtiger Hinweis: Der VgR bietet keine Rechtsberatung an. Der Erfahrungsaustausch unter Betroffenen hat sich jedoch als äußerst hilfreich erwiesen und ist ein zentraler Bestandteil unserer Vereinsarbeit.
Im Justizspiegel-Podcast wurde ein ausführliches Interview mit der Vorsitzenden des VgR in Frankfurt geführt. Der Podcast gibt Einblicke in die Arbeit des Vereins und die Herausforderungen im deutschen Justizsystem.
Der VgR sammelt und dokumentiert Urteile, die für die Arbeit des Vereins und das Verständnis der Rechtsprechung von besonderer Bedeutung sind:
Diese Sammlung wird fortlaufend ergänzt. Wenn Sie ein relevantes Urteil kennen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Der VgR dokumentiert Fälle von Rechtsmissbrauch und Justizskandale in Deutschland. Transparenz ist der erste Schritt zur Veränderung – nur wenn Missstände öffentlich sichtbar werden, kann Druck für Reformen entstehen.
Betroffene und Zeugen von Justizskandalen sind eingeladen, ihre Fälle mit uns zu teilen. Gemeinsam machen wir Fehlentwicklungen sichtbar und setzen uns für eine gerechte Justiz ein.
Der VgR organisiert regelmäßig Video-Veranstaltungen und Präsenz-Veranstaltungen für Mitglieder und Interessierte. Hier informieren wir über Termine, Themen und Möglichkeiten zur Teilnahme.
Aktuelle Termine werden demnächst bekanntgegeben.
Der Verein gegen Rechtsmissbrauch e.V. sucht engagierte Menschen, die sich aktiv dafür einsetzen möchten, Rechtsmissbrauch und Willkür in der deutschen Justiz sichtbar zu machen und diesen Missständen wirksam entgegenzutreten.
Besonders willkommen sind auch Anwaltskanzleien, Mitarbeitende juristischer Einrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter juristischer Fakultäten an Universitäten.
Je mehr Mitglieder sich unter dem Dach des VgR zusammenschließen, desto stärker wird unsere Stimme in der Öffentlichkeit wahrgenommen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und werden Sie Teil unseres Vereins. Zögern Sie nicht – handeln Sie.
Die Satzung des Vereins gegen Rechtsmissbrauch e.V. wurde am 15.03.2026 von der Mitgliederversammlung beschlossen. Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.
Konkreter Förderzweck ist die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke.
Die vollständige Satzung kann als PDF heruntergeladen werden.